10.06.2022 | Großes Symbol, wenig Anbindung

 

Chemnitz erhält erste Fernverkehrsanbindung nach 16 Jahren auf dem Abstellgleis.

 

Eine ganze Wirtschaftsregion mit einer Einwohnerzahl fast so groß wie München bekommt nach 16 Jahren auf dem Abstellgleis des Fernverkehrs erneut eine InterCity-Verbindung. Ab Chemnitz Hauptbahnhof geht es ab dem 12.06.2022 vormittags zweimal nach Rostock über Berlin und nachmittags zweimal zurück. Die Bahninitiative Chemnitz freut sich einerseits über die nun endlich erfolgte Anbindung, kritisiert aber das Angebot mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2025 als nicht ausreichend.

Die Bahninitiative Chemnitz begrüßt jede zusätzliche Fernbahnanbindung für die Stadt und Region Chemnitz, sieht das am Sonntag startende Angebotskonzept jedoch nur als ersten Schritt für einen deutlichen Angebotsausbau bis 2025. „Die InterCity-Verbindung nach Berlin und Rostock ist für Chemnitz und die Region ein großes und wichtiges Symbol, trägt aber nur geringfügig zu einer besseren Fernbahnanbindung der Region bei“, so Sebastian Drechsler, Sprecher der Bahninitiative Chemnitz.

Neben den wenigen täglichen Verbindungen trägt auch die einseitige Ausrichtung der Verbindung zur Skepsis der Bahninitiative Chemnitz bei. So sind vormittags nur zwei Verbindungen in Richtung Berlin und Rostock sowie nachmittags wieder nur zwei Verbindungen in Richtung Chemnitz vorgesehen. „Die InterCity-Verbindung ist auf Fahrgäste aus der Region Chemnitz zugeschnitten. Für Menschen aus dem Norden oder Berlin sind die angebotenen Abfahrtszeiten eher unattraktiv“, erklärt Markus Haubold, stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN Mitteldeutschland. Nach Einschätzung der Bahninitiative Chemnitz wird diese Fernverkehrsverbindung keine große Auswirkung auf die Erreichbarkeit der Stadt und Region Chemnitz für Menschen außerhalb der Region haben. „Besonders mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2025 ist dieser Zustand mehr als bedauerlich und besorgniserregend“, fügt Markus Haubold hinzu. „Wir fordern daher, die InterCity-Verbindung bis 2025 langfristig auf einen Zweistundentakt zu erweitern.“

In mehreren Gesprächen mit Bahnexperten wurde deutlich, dass die Fernbahnanbindung für die Kulturhauptstadt Chemnitz, besonders im Jahr 2025, nicht ausreicht und ein deutlicher Ausbau der Fernbahnangebote für die Region Chemnitz dringend erforderlich ist.

„Die Verantwortlichen bei der Bahn und in der Politik dürfen jetzt nicht die Verantwortung auf die Fahrgäste abwälzen. Es wurde ein Angebot geschaffen, welches in dieser Form lediglich für eine sehr kleine Zielgruppe interessant ist. Erst wenn diese Verbindung in beiden Richtungen im Zweistundentakt verkehrt, kann diese auch für Fahrgäste außerhalb von Sachsen interessant werden.“ vermerkt Sebastian Drechsler mit Blick auf Äußerungen seitens der Politik, dass jetzt die Fahrgäste durch eine gute Auslastung zur besseren Anbindung der Region beitragen müssten.

Trotz aller Kritik – „Wir als Bahninitiative Chemnitz wünschen dieser neuen InterCity-Verbindung viele zufriedene Fahrgäste, dem Zugpersonal immer eine gute Fahrt von und nach Chemnitz“, so Sebastian Drechsler.

03.03.2022 | Chemnitz – Berlin – Nur symbolischer Fernverkehr?

 

Bahninitiative Chemnitz sieht noch Handlungsbedarf.

 

Am 03.03.2022 wurde durch den Verkehrsverbund Mittelsachsen bekanntgegeben, dass die Deutsche Bahn AG den Zuschlag für die umsteigefreie Anbindung von Chemnitz an Berlin erhalten hat. Die Bahninitiative Chemnitz begrüßt die Verlängerung des IC17 als ersten Schritt, sieht aber weiter Handlungsbedarf bei der überregionalen Anbindung der Stadt und Region
Chemnitz.

Die Stadt und Region Chemnitz erhält mit der Bekanntgabe der Verlängerung des IC17 von Rostock über Berlin und Dresden nach Chemnitz erstmals seit 16 Jahren wieder eine Anbindung an den Fernverkehr der Deutschen Bahn. „Es ist zu begrüßen, dass die Stadt und Region Chemnitz als Wirtschaftsregion mit 1,2 Millionen Einwohnern wieder eine Anbindung an den
überregionalen Bahnverkehr erhält.“ freut sich Markus Haubold, stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN Mitteldeutschland.

Trotz aller Freude sieht die Bahninitiative Chemnitz die geplante, in beide Richtungen nur zwei Mal täglich verkehrende Verbindung für eine Wirtschaftsregion wie Chemnitz als unzureichend an. „Unsere Region braucht nicht nur das ‚Fernverkehrsgefühl‘, wie es einige Politiker beschreiben, sondern regelmäßige, häufige und zuverlässige Verbindungen.“ bemerkt Sebastian Drechsler, Sprecher der Bahninitiative Chemnitz.

Auch der Präsident des Industrievereins Sachsen 1828, Prof. Dr. Udo Bechtloff, betont: „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch wenn wir die Verkehrswende schaffen wollen, müssen diesem noch viele weitere folgen.“ Zudem handelt es sich bei der Verbindung nicht um die von der Bahninitiative Chemnitz bevorzugte Direktverbindung nach Berlin, da sie zu keiner Verringerung der Reisezeiten in Richtung Berlin führt. So entspricht die Fahrzeit von Chemnitz über Dresden nach Berlin in etwa der derzeitigen Fahrzeit über Leipzig, welche eine Umsteigezeit von 45 Minuten in Leipzig beinhaltet.
Der bekanntgegebene Verbindung nach Rostock über Berlin müssen in den nächsten Jahren weitere Verbindungen nach Berlin sowie in andere Regionen folgen. „Man darf sich jetzt nicht bis 2030 auf dieser selten verkehrenden Verbindung ausruhen und muss schnellstmöglich einen Fahrplan zur weiteren Wiederanbindung der Region erstellen.“ fügt Sebastian Drechsler hinzu.

Grundlage hierfür könnte das im letzten Jahr vorgestellte Sofortkonzept „Fernbahn 21“ der Bahninitiative Chemnitz sein. Laut Planungen der Deutschen Bahn sollen bis 2030 weitere Fernverkehrsverbindungen folgen.
So ist unter anderem geplant, eine IC-Verbindung aus München über Chemnitz bis nach Dresden einzurichten. Ebenfalls soll die aus dem Ruhrgebiet kommende, derzeit in Gera endende IC-Verbindung bis Chemnitz verlängert werden. Für beide Verbindungen sind jedoch noch umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen notwendig.

Schon jetzt zeichnet sich aber ab, dass sich einige der Baumaßnahmen weiter verzögern und die geplanten Verbindungen definitiv nicht bis 2030 umgesetzt sein werden.

Ein besonderes Augenmerk legt die Bahninitiative Chemnitz auf den kompletten zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Chemnitz und Leipzig. Um dieses Projekt ist es seitens der Verantwortlichen recht still geworden und es gab widersprüchliche Aussagen, was in der Öffentlichkeit für große Fragezeichen sorgte. „Der komplette zweigleisige Ausbau zwischen Leipzig und Chemnitz ist entscheidend für die Anbindung der Region an den überregionalen
Bahnverkehr – hier ist ein komplett zweigleisiger Ausbau dringend erforderlich“ fügte Markus Haubold hinzu.

Die Bahninitiative Chemnitz sieht die nun bekanntgegebene Verbindung nach Berlin und weiter bis nach Rostock als symbolischen aber dennoch wichtigen ersten Schritt. Jetzt müssen weitere Verbindungen und Schritte zur Wiederanbindung folgen.

04.10.2021 | Sonderfahrt nach Berlin sorgt für Rückenwind

 

Die Bahninitiative Chemnitz sieht sich in der Forderung nach einer stündlichen Verbindung nach Berlin bestätigt.

 

Viele Menschen in der Stadt und Region Chemnitz haben die InterRegio-Verbindung nach Berlin noch in guter Erinnerung. Damals verkehrten die weiß-blauen Züge von Chemnitz über Riesa und Elsterwerda direkt nach Berlin. Doch 2006 wurde auch dieses Angebot eingestellt. Seit mehr als 15 Jahren wurde kein adäquater Ersatz für diese Verbindung gefunden und Berlin ist nur noch mit Umsteigeverbindungen über Dresden oder Leipzig erreichbar.

Am vergangenen Wochenende (2. und 3. Oktober 2021) bot die Mitteldeutsche Regiobahn gleich zwei Sonderfahrten von Plauen über Chemnitz nach Berlin an. Laut Sebastian Drechsler, Sprecher der Bahninitiative Chemnitz, „eine Fernbahnanbindung auf Probe“. Vertreter der Bahninitiative und des Fahrgastverbandes PRO BAHN Mitteldeutschland waren am Sonntag mit an Bord und verschafften sich so einen Eindruck über das Angebot. „Wir hatten die Wahrnehmung, dass die Sonderfahrten sehr gut angenommen wurden. Dies wurde zwischenzeitlich durch die MRB bestätigt: Insgesamt nutzten ca. 300 Fahrgäste das Angebot. In zahlreichen Gesprächen haben wir häufig den Wunsch nach einer regelmäßigen Verbindung nach Berlin vernommen“, so Markus Haubold vom Fahrgastverband PRO BAHN. „Eine gute Auslastung auf einer Sonderfahrt ohne historisches Wagenmaterial ist keine Selbstverständlichkeit“ fügt Martin Steudtner, ebenfalls Mitglied der Bahninitiative und im Fahrgastverband PRO BAHN, hinzu.

Die gute Nachfrage der Sonderfahrten stärkt die Bahninitiative in ihrer Forderung nach einem Stundentakt in Richtung Berlin. So ist die Anbindung Chemnitz – Berlin neben den zweigleisigen Ausbau Chemnitz – Leipzig und die Verlängerung des RE1 TH (Göttingen – Erfurt – Chemnitz) ein wichtiger Bestandteil des Sofortkonzepts „Fernbahn 21“. „Es ist denkbar, dass der verlängerte InterCity Rostock – Berlin – Dresden im Zweistundentakt nach Chemnitz kommt und durch ein ebenfalls im Zweistundentakt verkehrenden Regionalexpress auf der Verbindung Chemnitz – Riesa – Berlin ergänzt wird“, so Sebastian Drechsler zu den Bemühungen für eine bessere Fernbahnanbindung nach Berlin.

Auch die Fahrzeit spricht für eine Verbindung über Riesa. „Besonders überraschte uns die Fahrzeit: Ursprünglich wurde laut Fahrplan der Sonderzüge mit einer Fahrzeit von 2 ¾ Stunden zwischen Chemnitz Hauptbahnhof und Berlin Hauptbahnhof gerechnet. die Züge waren jedoch zumindest am Sonntag um einiges schneller, sodass wir mehrere „Zwangspausen“ von bis zu 25 Minuten hatten“, berichtet Martin Steudtner. 04.10.2021 Die Bahninitiative Chemnitz sieht sich in ihren Bestrebungen gestärkt „Für ein Wochenende wurden „Fakten“ geschaffen – nur einen Halt in Mittweida habe ich vermisst! Trotz dessen wurde erneut aufgezeigt, dass eine schnelle Direktanbindung nach Berlin möglich und notwendig ist“, fasst Sebastian Drechsler zusammen.

Auch Markus Haubold bekräftigt: „Chemnitz benötigt dringend den großen Wurf bei der Fernbahnanbindung – alle Maßnahmen im Sofortkonzept der Bahninitiative Chemnitz sind für die Stadt und Region von großer Bedeutung“.

Erste Erfolge können aber schon verbucht werden: So fördert der Freistaat Sachsen die Planungen für den zweigleisigen Ausbau zwischen Chemnitz und Geithain. Auch hier wird die Bahninitiative Chemnitz weiterhin genau beobachten und am Ball bleiben, kommt der größte finanzielle Aufwand für den Ausbau erst noch. Hier muss der Freistaat Sachsen vorausschauend die entsprechende Finanzierung sicherstellen. Die Finanzierung des zweigleisigen Ausbaus des Abschnitts Geithain – Bad Lausick – Leipzig ist hingegen schon gesichert.

10.05.2021 | Neues Bahnbündnis für Chemnitz stellt Sofortkonzept vor!

 

Am 10. Mai 2021 stellte sich das neue Bahnbündnis mit dem Namen „Bahninitiative Chemnitz“ der Öffentlichkeit vor und erläuterte das erste von insgesamt drei aufeinander aufbauenden Konzepten für eine Fernbahnanbindung der Stadt und Region Chemnitz. Das präsentierte Sofortkonzept „Fernbahn 21“ legt den Fokus auf zeitnah umsetzbare Maßnahmen.

 

Zu einem der ersten Mitglieder der Bahninitiative Chemnitz (BIC) gehört der Industrieverein Sachsen 1828 e. V., welcher Industrieunternehmen und industrienahe Gesellschaften vertritt. Dieser hebt die Bedeutung für die Wirtschaft der Region hervor: „Die hier angesiedelten Unternehmen sind sowohl national als auch international tätig. Sie beliefern und betreuen Kunden auf der ganzen Welt, weshalb eine schnelle und direkte Anbindung an die Hauptverkehrsknotenpunkte der Bundesrepublik über den Schienenfernverkehr unerlässlich ist“, betont Industrievereins-Präsident, Prof. Dr. Udo Bechtloff. Auch der Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland gehört dem Bündnis an. Markus Haubold, stellvertretender Vorsitzender, begründet das Engagement mit Anforderungen an den Bahnverkehr aus Kundensicht: „Kurze Reisezeiten und umsteigearme überregionale Verbindungen sind für die Fahrgäste wichtige Qualitätsmerkmale eines attraktiven Bahnangebotes. Daher benötigt Chemnitz endlich eine Fernbahnanbindung.“ Der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich ist ebenfalls Mitglied der BIC. „Schienenverkehr ist der Verkehr der Zukunft und Chemnitz hat nach wie vor großen Nachholbedarf. Deswegen engagiere ich mich in der Bahninitiative Chemnitz, weil wir nur gemeinsam einen besseren Fernbahnanschluss für Chemnitz erreichen.“, so Heinrich.

 

Das Sofortkonzept „Fernbahn 21“ zeigt detailliert auf, wie die Einbindung der Stadt und Region Chemnitz in das Fernbahnnetz schon kurzfristig deutlich verbessert werden kann. Es folgen noch zwei weitere Konzepte: Ein Konzept „Fernbahn 25“ mit dem Fokus auf die Anbindung von Chemnitz als europäische Kulturhauptstadt und ein Konzept „Fernbahn 30“, welches ein langfristiges Betriebsprogramm nach Abschluss aller derzeit laufenden oder in Planung befindlichen Infrastrukturmaßnahmen berücksichtigt. Der Fokus des Sofortkonzeptes „Fernbahn 21“ liegt dabei auf drei Handlungsfeldern:

Das Handlungsfeld „Ausbau Chemnitz-Leipzig“ fordert für die Sicherstellung eines langfristig attraktiven Betriebsprogramms und eines stabilen Betriebes die dafür notwendigen infrastrukturellen Maßnahmen, wozu insbesondere der weitestgehend zweigleisige Ausbau sowie die komplette Elektrifizierung der Strecke Chemnitz – Geithain – Bad Lausick – Leipzig gehört. „Insbesondere die durchgehende Erweiterung auf zwei Gleise muss in die gerade in der Erstellung befindlichen Finanzierungsvereinbarung aufgenommen werden.“, fordert Sebastian Drechsler, Sprecher der Bahninitiative Chemnitz.

Das Handlungsfeld „Anbindung Chemnitz – Berlin“ fordert umsteigefreie Verbindungen nach Berlin, welche auch den internationalen Flughafen BER erschließen. Hierfür vergleicht die Bahninitiative zahlreiche Varianten. Dabei werden sowohl schnelle Regionalverkehre wie auch mögliche Fernverkehrsverbindungen betrachtet. Wichtig ist dabei die ganztägige Bedienung in einem regelmäßigen Takt. Die BIC priorisiert drei Vorzugsvarianten: Zum einen die Betriebsaufnahme einer vollkommen neuen Regionalverkehrslinie der Gattung RE oder Interregio-Express (IRE) zwischen Chemnitz und Berlin. Mit mindestens 160 km/h schnellen Zügen wäre beispielsweise die Strecke über Falkenberg und Jüterbog – hier wandert der Fokus von einer primären BER-Anbindung auf eine attraktive Verbindung ins Berliner Zentrum – derzeit sogar in 2 ¼ Stunden zurückzulegen. Zum anderen die Verlängerung der bereits heute bestehenden RB 45 über Riesa hinaus bis Berlin. Dies kann über zwei Laufwege erfolgen: Entweder über Elsterwerda – Doberlug-Kirchhain oder über Falkenberg – Jüterbog. „Alle genannten Varianten bieten eine direkte Anbindung an den Flughafen BER und durch eine eigenständige Fahrplantrasse nördlich von Riesa deutliche Reisezeitvorteile.“, fasst Markus Haubold vom Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland die Vorteile zusammen.

Das dritte Handlungsfeld „Anbindung Chemnitz – Erfurt“ fordert die Verlängerung des derzeit zwischen (Göttingen) – Erfurt – Glauchau verkehrenden RE 1 TH bis Chemnitz. Dazu müsste die in der letzten Ausschreibung enthaltene Verlängerungsoption umgesetzt und finanziert werden. Die infrastrukturellen Voraussetzungen sind bereits vorhanden.

Das Sofortkonzept „Fernbahn 21“ sowie weitere Informationen zur BIC sind unter https://bahn-initiative.de/konzepte/fernbahn-21/ verfügbar. Das Sofortkonzept „Fernbahn 21“ kann zudem als PDF-Datei unter https://bahn-initiative.de/wp-content/uploads/2021/05/2021-03-22_Fernbahn_21_Reinschrift.pdf heruntergeladen werden.